Ansichtskarten

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Burgruine Elsterberg um 1900


Ruine Elsterberg

Von Ludwig Grimm
Über´m Fichtenwald, dem dunkeln,
Steigt empor der Mondesstrahl:
Dächer blinken, Wellen funkeln,
Silberschimmernd ruht das Tal.

Nur die alten schwarzen Mauern
Ragen starr und ernst in´s Licht,
Durch die Hallen weht´s wie Trauern,
Das kein milder Trost durchbricht.

Öde stehn die hohen Bogen,
Palas still und Frau´ngemach –
Prunk und Jubel sind verflogen;
Leise schleicht die Trauer nach.

Meiner Schritte dumpfes Schallen
Weckt das tote Leben nicht.
Starr und traurig stehn die Hallen
In des Mondes mildem Licht.

 
 

Vieles hat sich gegenüber der Situation, von der die nachfolgenden historischen Postkarten Auskunft geben, verändert. So steht zum Beispiel die sich nach Norden geneigte "schiefe Wand" nicht mehr. Alle Schutzmaßnahmen konnten es nicht verhindern, dass an einem stürmischen Oktobersonntag des Jahres 1926 die 12 Meter lange und 17,50 Meter hohe Wand, deren Auslotung etwa 1,20 Meter betrug, in ihrem oberen Teil einstürzte.
Im Zuge des Bebauung des Schloßberges erfolgte auch die weitere Zuschüttung des Trockengrabens um die Ringmauern.
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Die historischen Ansichtskarten in der Bilder-Galerie stellte freundlicherweise
Andreas Langebach zur Verfügung.

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