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So imposant wie der Blick auf die Burgruine ist auch der Blick von dieser in den Talkessel der Weißen Elster. Unmittelbar zu Füßen der Burgruine liegt malerisch das kleine Städtchen Elsterberg mit weiteren Sehenswürdigkeiten. Jährlich lockt es zahlreiche Besucher, die Reste des einst so stolzen Schlosses der Lobdeburger Herren aus der Nähe zu betrachten.














Blick von der Burgruine auf die Stadt
Laurentiuskirche Mittelschule

     

Durch das Haupttor gelangt man zunächst in die Zwingeranlage, in den Raum zwischen der äußeren Ringmauer und der eigentlichen Burg. Die gewaltige Stärke der Ringmauer versetzt ins Staunen. Zu beiden Seiten des Tores stehen gleich zwei gut erhaltene Rundtürme mit schindelgedeckten Kegeldächern.
Die steinernen, feuchten und kalten Gebäude waren wenig wohnlich.


Die Burgruine ist frei zugängig.
Haupteingang
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Auf halbem Wege zum jetzigen Burgplateau kommt der Besucher auch an den Resten eines dritten Rundturmes vorbei, der fälschlicherweise "Hungerturm" genannt wird. Von diesem sollen einst unterirdische Gänge zu den beiden flankierenden 'Firmen an der Ost- und Westseite geführt haben. Mancherorts kann man Überreste des alten Wehrganges mit jetzt meist zugesetzten Nischen und Schießscharten entdecken. Der Besucher findet im Mauerwerk in regelmäßigen Abständen wiederkehrende kleine, quadratische "Rüstlöcher", die von der damaligen Verwendung von Querpfosten anstelle von Gerüsten künden.


"Hungerturm"

Mächtige Mauerreste erinnern an die Grundmauern des einstigen Palas und des Rittersaales. Im "Burghof' befinden sich die Kellergewölbe, die heute saniert und ausgebaut wurden und für diverse Festlichkeiten genutzt werden.
Östlich der Burg, jenseits des Grabens, liegt ein geräumiger Platz, auf dem 1893 die Turnhalle des Allgemeinen Turnvereins errichtet worden ist. Dieser Platz, der vielleicht umgebaut war, hat ursprünglich in Beziehung des Schlosses gestanden.


Plateau und Ruinenkeller


Auf dem Plateau der Burg steht noch heute die
mächtige Friedenseiche, die 1872 geplanzt worden war.
Eiche mit Rundbank

Ein mit Wasser gefüllter Graben, der jetzt zugeschüttet ist, schützte einst das Schloss auf der West-, Süd- und Ostseite. Nach Norden ist der Steilabfall so bedeutend, dass zu jener Zeit ein besonderer Graben sicherlich nicht notwendig war.

Der Rundturm im Süden wird heute von starken, eisernen Bändern umgürtet, um einem Einsturz und weiterem Verfall vorzubeugen. Seit 1992 mahnt ein Gedenkstein unterhalb des Nordteiles der Burgruine an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaften.





Der Turm an der Holzbrücke wurde zum Domizil des Vogtländischen Heimatvereins Elsterberg ausgebaut und eingerichtet. Den Hauptanteil daran hatten die Vereinsmitglieder selbst. Neue Fenster wurden eingesetzt, die Elektroinstallation erneuert, Decken und Fußböden renoviert, eine Toilette und eine kleine Küche eingebaut...
   

Der Mauerdurchbruch erfolgte im Jahr 1841, woran die Gravur in einem Stein oberhalb des Mauerbogens zeugt.






Der Durchgang führt zum Ehrenmal für die Toten des Ersten Weltkrieges und zum 1992 errichteten Stein des Gedenkens an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaften.

Noch wenige Elsterberger wissen, dass der Platz mit Mahnmalen unterhalb des Nordteils der äußeren Ringmauer früher Emil-Gebauer-Platz hieß, benannt nach dem Kartographen und Bürgermeister Emil Gebauer (Amtszeit: 1903 - 1922).


Friedenseiche
  Johann Wolfgang von Goethe
(1749-1832)

Man läßt den Winter sich noch gefallen.

Man glaubt, sich freier auszubreiten,
wenn die Bäume so geisterhaft,
so durchsichtig vor uns stehen.
Sie sind nicht, aber sie decken auch nichts zu.


Elisabeth Kulmann (1808-1825)

An den Winter

Willkommen, lieber Winter,

Willkommen hier zu Land!
Wie reich du bist, mit Perlen
Spielst du, als wär' es Sand!

Den Hof, des Gartens Wege
Hast du damit bestreut;
Sie an der Bäume Zweige
Zu Tausenden gereiht.

Dein Odem, lieber Winter,
Ist kälter, doch gesund;
Den Sturm nur halt' im Zaume,
Sonst macht er es zu bunt!








D i a s h o w :
Abendrot bringt Burgruine zum Glühen
Fotos: Siegfried Köhler, Herzogenaurach
Ton: Siegfried Köhler
Show-Präsentation: Rudolf Dick


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